Josef Speths Werkstatt - Galerie

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Kunstwerk "Werden und Vergehen" am Meditationsweg eingeweiht
Kolpingfamilie Schneeberg dankt Künstler Josef Speth und Helfern bei Feierstunde

Schneeberg. Die Kolpingfamilie Schneeberg hat anlässlich ihres 75. Jubiläums am Sonntag eine vom Schneeberger Künstler Josef Speth geschaffene Meditationsgruppe »Werden und Vergehen« in einer Feierstunde eingeweiht. Vorsitzende Margarete Appel dankte allen, die dazu beigetragen hatten, das Kunstwerk aufzustellen, das zu einem Meditationsweg mit 20 Stationen am Radweg nach Ripperg gehört.

Nach langen gemeinsamen Vorgesprächen und Beratungen mit anderen Künstlern und dem Kulturreferenten der Diözese Würzburg, Dr. Jürgen Lenssen, gestaltete Josef Speth die Skulpturen in Originalgröße aus Feinstyrophor. Das Werk wurde in ehrenamtlicher Arbeit von Ralf Zang und einigen Helfern in der Eisengießerei Dossmann in Rippberg im so genannten »Lost-form«-Verfahren in Eisenstahl gegossen; das Material stellte die Firma kostenlos zur Verfügung. Die Arbeit von Speth würdigte besonders der ehemalige Oberstudiendirektor Reinhold Grzega (Amorbach), der die moderne Skulpturengruppe als eine wertvolle Bereicherung des Meditationsweges bezeichnete; sie ergänze die christlichen und religiösen Kunstwerke auf ungewöhnliche, aber eindrucksvolle Weise. Die Skulpturen sollten aber auch dem Vorbeigehenden bestimmte Glaubenswahrheiten vermitteln, ihn inne halten lassen und zum Nachdenken über sein Leben anregen. »Dass jene Zeugnisse einer bildhaften, plastischen Glaubensverkündung, aber lebendigen Glaubenserfahrung, innerhalb der Gemarkung von Schneeberg besonders zahlreich sind, ist nicht verwunderlich«, sagte Grzega, denn man liege in der Nähe der ehemaligen Benediktinerabtei Amorbach, der Wallfahrtsstadt Walldürn und habe selbst eine Wallfahrtskirche.

Zentrales künstlerisches Anliegen und Thema von Speth sei der Mensch in Zeit und Raum und das Gelingen zwischenmenschlicher Kommunikation trotz aller Unterschiede und Gegensätze. Für ihn bedeute Kunst nicht nur handwerkliche Fähigkeit, aus Holz, Stein, Metall oder anderen Materialien eine menschliche Gestalt zu formen; Kunst sei für Speth auch die geistige Fähigkeit, in einem seltsam geformten Stein, einem Holzstück, Baumstamm oder Balken etwas völlig neues und unerwartetes, auch eine menschliche Gestalt zu entdecken. Wer auf dem Weg unterwegs sei, so Grzega, könne sich fragen und nachdenken, wohin und zu welchem Ziel er unterwegs ist.
Bürgermeister Erich Kühn übermittelte der Kolpingfamilie die besten Glückwünsche zum 75-jährigen Bestehen. Er dankte Josef Speth für die Meditationsgruppe und dem Verein, der die Voraussetzungen dafür geschaffen hatte. Der Bürgermeister ging auf die einzelnen Stationen des Meditationsweges ein, der in der Marktgemeinde beginnt und in der Wallfahrtskirche enden soll. Er soll am Sonntag, den 23. Mai, um 14 Uhr erstmals gemeinsam begangen werden.

Lob zollte Kuhn Christa Scharnagl, die das Meditationsheft »Geh deinen Weg« gestaltet hat. Der Weg sei eine Bereicherung für die ganze Gemeinde, solle aber auch mithelfen bewusster hinzuschauen, um die Vielschichtigkeit des Lebens zu erkennen. Die feierliche Übergabe wurde von den Jungmusikanten des Musikvereins unter Leitung von Berthold Platz umrahmt. 

Franz Miltenberger   [Quelle: Bote vom Untermain, 24.Mai 2004]

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Einen Meditationsweg rund um Schneeberg (Dekanat Miltenberg) hat die örtliche Kolpingfamilie aus Anlass ihres 75-jährigen Bestehens konzipiert. Der Weg verbindet 19 Stationen (Kreuze, Kapellen, Madonnen, Natur) miteinander. Am Radweg nach Rippberg wurde der Meditationsweg an der achten Station „Werden und Vergehen“ – geschaffen vom Schneeberger Künstler Josef Speth – bei einer Feierstunde eröffnet. Eine Beschreibung mit Informationen zu den einzelnen Stationen ist erhältlich bei: Elvira Kuhn, Telefon 09373/1817.

Burkhard Niesner   [Quelle: Würzburger katholisches Sonntagsblatt, 20. Juni 2004]

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„Geh deinen Weg“
Kolpingfamilie Schneeberg stellt Meditationsweg vor

„Beweggrund für die Errichtung des Schneeberger Meditationsweges war unser Anliegen, anlässlich unseres 75-jährigen Jubiläums der Öffentlichkeit etwas zu hinterlassen, was jedem jederzeit zur Verfügung steht,“ sagt die Kolpingfamilie Schneeberg. So entschloss sie sich, die in der Umgebung Schneebergs bereits vorhandenen kleinen religiösen Kostbarkeiten in einem schönen Rundweg, dem Meditationsweg, zusammenzufassen, bei dessen Begehen man auch die Landschaft als Kraftquelle entdecken kann.
20 Stationen umfasst dieser „Meditationsweg“, den zu gehen die Kolpingfamilie einlädt. Die 8. Station liegt unmittelbar am Radweg zwischen Schneeberg und Rippberg und unterscheidet sich in mehrfacher Hinsicht von den anderen: Zunächst einmal ist es die einzige Station, die bis vor wenigen Monaten noch nicht existierte. Die Kolpingfamilie wollte an dieser Stelle ein Kunstwerk, in dem der Gedanke „Werden und Vergehen“ zum Ausdruck kommt. Ein Glücksfall, dass die Marktgemeinde Schneeberg über ein künstlerisches Eigengewächs namens Josef Speth verfügt. Der wurde beauftragt, das Thema „Vergänglichkeit - Werden und Vergehen“ künstlerisch darzustellen. Nach intensiven Vorgesprächen entwarf Josef Speth eine moderne Skulpturengruppe.
Diese 8. Station mit ihrer modernen Skulpturengruppe stellt eine wertvolle Bereicherung des Schneeberger Meditationsweges dar.
Sie ergänzt die traditionellen religiösen Kunstwerke an diesem Weg auf ungewöhnliche, aber doch eindrucksvolle Weise. Wer hier unterwegs ist - mit dem Rad oder zu Fuß - kann sich an diesem Ort fragen, wohin, zu welchem Ziel er unterwegs ist - nicht nur an diesem Tag!

                                                  [Quelle: Blickpunkt MIL - Online, Nr. 67 Winter 2004]

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Schneeberg animiert zur inneren Einkehr
Meditationsweg mit 20 Stationen wird morgen eröffnet

Kreis Miltenberg. Eine Besonderheit hat die Gemeinde Schneeberg vorzuweisen: Auf Initiative der Kolpingfamilie wurde ein Meditationsweg eingerichtet, der morgen um 14 Uhr erstmals begangen wird. An der Veranstaltung unter dem Leitwort „Geh Deinen Weg“ kann die Bevölkerung teilnehmen.
Erst am vergangenen Sonntag wurde die letzte Station, die unter dem Motto „Werden und Vergehen“ steht und wie die anderen kontemplativen Charakter hat, der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Meditationsweg umfasst 20 Stationen und wird in einem Büchlein vorgestellt.
Die erste Station des Weges ist die Marienfigur am Kindergarten. Die 19 weiteren Stationen sind: die Kreuzigungsgruppe am Hofweg, das Kriegerdenkmal am Friedhof, das Kreuz in der Zittenfeldener Straße, ein Weg im Wald am Winterberg, ein Baumstamm mit Jahresringen am Wanderweg unterhalb der Hambrunner Straße, die Bach im Rippberger Tal, die Dreifaltigkeitskapelle an der Rippberger Straße, der Brückenbogen am Stöckertsweg, das Kreuz in der „Roscheklinge“, die Schlucht am Sommerberg, der Bildstock im „Seifen“, die Ansicht vom Sommerberg, die Kapelle zur Schmerzhaften Mutter Gottes, der Kreuzträger an der Amorbacher Straße, die Ölbergskapelle an der Gärtnerei, das Kreuz und der Sandstein in den „Sandwiesen“ und die Muttergottes auf dem Holderstock.

Franz Miltenberger [Quelle: Bote vom Untermain, 22. Mai 2004]

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